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Nintendo Game Cube

Nintendo will wieder Maßstäbe setzen: Auf der hauseigenen Videospielmesse "Nintendo Spaceworld" präsentierte das Unternehmen in Tokio das Gerät, das Top Secret unter dem Codenamen "Dolphin" entwickelt wurde: Den "Nintendo Game-Cube".

Die neue Konsole sieht genauso aus, wie sie heißt: Sie ist ein kleiner Würfel mit nur ca. 15cm Kantenlänge. Das schlichte Outfit hat einen Grund: Die PERFORMANCE sei es, was bei der Entwicklung gezählt habe, heißt es bei Nintendo. "Der Game-Cube ist der Star unter den Konsolen, denn wir konzentrieren uns voll auf den Spielspaß" erklärte Genyou Takeda von Nintendo of Japan bei der Präsentation.

Mit kompakter und günstiger Hardware soll sich der Game-Cube von der Konkurrenz unterscheiden. Und die schläft nicht: Mit Playstation 2 und der X-Box ist der Markt gut versorgt. Einen großen Vorteil könnte Nintendo die Kompatibilität zum Gameboy Advance bringen.

Die Spiele werden künftig für beide Formate gleichzeitig entwickelt. Zwischen den beiden Systemen kann eine Verbindung hergestellt werden, mit der man die Möglichkeit hat Datentransfers durchzuführen.



Technische Daten

Erscheinungsjahr2001 in Japan und in den USA, 2002 in Deutschland
MPU [Microprozessor]IBM Power PC "Gekko"
Herstellungsprozess0,18 micron IBM Copper Wire-Technologie
Taktfrequenz485 MHz
Texturen-Lesebandbreite10,4GB/Sekunde [Spitze]
Speicherbandbreite2,6GB/Sekunde [Spitze]
Pixeltiefe24 Bit Farbe, 24 Bit Z-Buffer
Bildverarbeitungsfunktionen Nebel, Subpixel Anti-Aliasing, 8 Hardware-Lichtquellen, Alpha Blending, Virtual Texture Design, Multitexturing, Bump-Mapping, Environment-Mapping, MIP-Mapping, Bilineares Filtering, Trilineares Filtering, Anisotropisches Filtering, Hardware Textur-Dekompression in Echtzeit [S3TC], Dekompression der Display-Liste in Echtzeit, HW 3-line Deflickering Filter

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