Man|ga das od. der; -s, -s <jap.>: aus Japan stammender handlungsreicher Comic, der durch besondere grafische Effekte gekennzeichnet ist |
[...] Mit "Manga" meint man gegenwärtig in erster Linie Story-Manga, literarischen Erzählmustern folgende Comics mit Längen von 16, 32 oder mehr als 64 Seiten, die oft über Jahre als Serie in Zeitschriften und anschließend in vielbändigen Buchausgaben erscheinen. [...] Ursprünglich wird das Wort "Manga" mit zwei chinesischen Schriftzeichen (Kanji) geschrieben, von denen das erste, man gelesene, für "komisch, witzig, verzerrt" steht [...] und das zweite, ga gelesene, für gemalte, gezeichnete oder gedruckte Bilder. | Während in Deutschland oder Frankreich Comics mit einem herstellungstechnisch vergleichsweise großen Aufwand publiziert werden, das teure Album der Regelfall bei den an Erwachsene und Jugendliche gerichteten Comics ist und man in den letzten Jahren auch einen Trend zum bibliophilen und luxuriösen Comic-Buch feststellen kann, sind für Japan die vorwiegend monochromen Manga-Zeitschriften auf stark holzhaltigem Papier typisch, die ungefähr ein bis zwei Dutzend in Fortsetzungsfolgen erscheinende Comic-Geschichten verschiedener Zeichner enthalten. Bei "Shônen Jump" beispielsweise sind es achtzehn Serien in jeder Ausgabe, und diejenigen, die bei den Lesern keinen Anklang finden, werden in der Regel bereits nach zehn Wochen abgesetzt. [...] |
Zur Person Akira Toriyama, dem Schöpfer von ![]() Akira Toriyama wurde am 5. April 1955 in Aichi Prefecture geboren. Schon in jungen Jahren war er von Comics und Zeichentrickfilmen völlig begeistert. Nach seinem Abschluß begann er als Grafiker in einer Werbeagentur zu arbeiten.
Nachdem er dann für zweieinhalb Jahre eine Pause einlegte, meldete er sich wieder im November 1997 mit seinem neuem Manga "Cowa!" zurück. Im Juli 1998 brachte er endlich den 12 Kapitel langen Manga "Kajika" heraus. |
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Zur Person Katsuhiro Otomo, dem Schöpfer von :Katsuhiro Otomo wurde im April 1954 in Miyagi, einer ländlichen Provinz 400km nordöstlich von Tokio geboren. Schon während seiner Jugend galt seine ganze Liebe dem Film, und oft nahm er die dreistündige Fahrt zum nächstgelegenen Kino auf sich. Am stärksten prägten ihn die amerikanischen Filme der 70er Jahre wie etwa "Bonnie and Clyde" oder "Easy Rider". |
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